Nashville 2017

– Auf den Spuren von Johnny Cash –


„I used to sing his songs at least a thousand times, but never truly understood the meaning of these lines” (Auszug aus dem Song “His Hideaway”). So dachte ich über Johnny Cash, bevor ich mich im Sommer 2016 auf den Weg zu einer 4-wöchigen Amerika-Tournee machte, um unter anderem als Hauptact eine Bühne nach 35 Jahren neu zu eröffnen, die vor vielen Jahren Johnny Cash betrieben hat, um aufstrebenden und gestandenen Musikern die Chance zu geben, sich einem größeren Publikum zu präsentieren. Diese Bühne gehört zum „Storytellers Museum“ und zur „Hideaway Farm“ in Bon Aqua, ca. eine Stunde von Nashville, Tennessee entfernt. Die Farm war für Johnny Cash ein Rückzugsort fernab von allem Trouble, wo er in aller Ruhe seine Musik in wunderschöner Umgebung schreiben konnte. Ich bin sehr stolz, mit diesem Konzert ein kleiner Teil Musikgeschichte geworden zu sein. Ich wurde eingeladen, mit Stan Perkins, dem Sohn von Carl Perkins das berühmte Lied „Blue Suede Shoes“ als Duett darzubringen, und sang mit Mark Alan Cash, dem Neffen von Johnny Cash das allzeit beliebte „Jackson“, das einst „The Man In Black“ mit seiner Frau June Carter gesungen hat.

Nun ist ein Jahr vergangen, und auch in diesem Jahr rief das Land der Country Musik wieder. Natürlich gab es neben vielen anderen Konzerten wieder ein großes Konzert auf Johnny Cash’s „Hideaway Farm“, wo ich mit offenen Armen von vielen amerikanischen Freunden und Fremden empfangen wurde. Es fühlte sich an wie nach Hause zu kommen. Die Erlebnisse auf der Farm trage ich tief im Herzen. Nach vielen Stunden mit Sally und Brian Oxley, den Besitzern der Farm und des Storytellers Museum und der Familie von Johnny Cash versteht sie nun nach vielen persönlichen Geschichten den Zauber um den „Man in Black“. Er teilte sein Leben durch seine Musik mit der ganzen Welt.

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